Hallo zusammen, ihr Lieben! Kennt ihr das Gefühl, wenn man vor einem Stapel dicker Fachbücher für Wirtschaftsprüfer steht und sich fragt, wo man bloß anfangen soll?
Ich kenne das nur zu gut! Gerade in Zeiten, in denen Themen wie Digitalisierung, KI-Einsatz in der Prüfung und die immer komplexeren Nachhaltigkeitsberichterstattungen unseren Berufsalltag so rasant verändern, ist es entscheidend, die richtige Literatur zur Hand zu haben.
Ich habe mich in den letzten Wochen mal wieder intensiv durch die neuesten Werke gewühlt und ein paar echte Perlen entdeckt, die nicht nur topaktuell sind, sondern auch wirklich praxisrelevant.
Es ist ja nicht nur wichtig, die Theorie zu kennen, sondern auch zu wissen, wie man sie im echten Mandantengeschäft anwenden kann. Lasst uns das mal genauer anschauen!
Die digitale Transformation: Kein “Kann”, sondern ein “Muss” für uns Prüfer

Warum wir die Digitalisierung nicht ignorieren dürfen
Ehrlich gesagt, die Zeiten, in denen ein dickes Papierarchiv als Nonplusultra der Dokumentation galt, sind endgültig vorbei. Ich erinnere mich noch gut an meine Anfangsjahre, als wir uns durch unzählige Ordner kämpften.
Heute? Undenkbar! Die digitale Transformation ist längst kein Buzzword mehr, sondern Realität in unseren Kanzleien und bei unseren Mandanten.
Ich persönlich habe festgestellt, dass sich unser Berufsbild dadurch unglaublich dynamisch entwickelt. Wer da nicht am Ball bleibt, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren.
Es geht nicht nur darum, effizienter zu werden, sondern auch darum, neue Services anbieten zu können, die unsere Mandanten heute erwarten. Ich habe in letzter Zeit immer wieder Mandate erlebt, bei denen eine rein analoge Prüfung schlichtweg an den Anforderungen vorbeigegangen wäre.
Da braucht es einfach Tools, die riesige Datenmengen schnell und zuverlässig analysieren können. Ich sage euch, das spart nicht nur Zeit, sondern eröffnet auch ganz neue Einblicke, die man manuell nie bekommen würde.
Und das ist doch das, was wir wollen: echten Mehrwert bieten.
Meine Lieblings-Tools für den digitalen Prüfungsalltag
Was mir im Alltag am meisten hilft, sind tatsächlich die richtigen Werkzeuge. Ganz ehrlich, am Anfang war ich etwas überfordert von der Fülle an Softwarelösungen.
Aber mit der Zeit habe ich meine Favoriten gefunden. Ein Muss für mich ist eine gute Audit-Management-Software, die alles von der Prüfungsplanung bis zur Berichterstattung abbildet.
Ich nutze da eine integrierte Lösung, die auch die Zusammenarbeit im Team ungemein erleichtert. Und für die Datenanalyse? Da gibt es wirklich fantastische Programme, die weit über das hinausgehen, was Excel leisten kann.
Ich habe zum Beispiel mit einem Tool gearbeitet, das Abweichungen in den Transaktionen unserer Mandanten in Sekundenschnelle identifizieren konnte – und das bei Datenmengen, die ich früher in Wochen nicht durchgearbeitet hätte.
Der Clou ist, dass ich mich nicht mehr in den Tiefen der Daten verliere, sondern mich auf die Interpretation und die Kommunikation mit dem Mandanten konzentrieren kann.
Das ist der eigentliche Game Changer für mich gewesen.
Künstliche Intelligenz im Prüfungszimmer: Freund oder Feind?
Erste Schritte mit KI-gestützten Prüfungshilfen – meine Erfahrungen
Als die ersten Artikel über den Einsatz von KI in der Wirtschaftsprüfung auftauchten, war ich, zugegeben, etwas skeptisch. Würde das unsere Arbeit obsolet machen?
Oder uns zu besseren Prüfern machen? Die Neugier hat gesiegt, und ich habe mich in den letzten Monaten intensiv mit einigen KI-Tools beschäftigt. Mein Fazit?
Es ist definitiv kein Feind, sondern ein unglaublich mächtiger Freund, wenn man weiß, wie man ihn einsetzt. Ich habe zum Beispiel ein Tool getestet, das uns bei der Analyse von Verträgen und anderen Textdokumenten unterstützt hat.
Statt seitenlange Texte manuell nach Schlüsselbegriffen oder Auffälligkeiten zu durchsuchen, hat die KI das in einem Bruchteil der Zeit erledigt und mir die relevanten Passagen markiert.
Das gibt mir als Prüferin die Möglichkeit, mich auf die wirklich komplexen Sachverhalte zu konzentrieren und meine Expertise dort einzubringen, wo sie unersetzlich ist.
Ich sage immer: KI nimmt uns nicht die Arbeit ab, sie nimmt uns die langweilige, repetitive Arbeit ab.
Potenziale und Grenzen von KI in der Wirtschaftsprüfung heute
Wo stehen wir also mit KI? Die Potenziale sind riesig! Ich sehe vor allem Vorteile in Bereichen wie der Mustererkennung in großen Datenmengen, der Automatisierung von Routineaufgaben und der Unterstützung bei der Risikobewertung.
Stell dir vor, eine KI könnte auffällige Kontenbewegungen oder ungewöhnliche Buchungsmuster erkennen, lange bevor ein menschliches Auge darauf stößt. Das ist für mich eine enorme Qualitätssteigerung.
Aber wir dürfen die Grenzen nicht vergessen. KI ist nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert wird, und sie hat (noch) kein echtes Verständnis für komplexe, ethische oder rechtliche Nuancen, die in unserem Beruf so wichtig sind.
Die menschliche Urteilsfähigkeit, das kritische Denken und die Fähigkeit, mit Mandanten zu kommunizieren und Vertrauen aufzubauen – das sind und bleiben unsere Kernkompetenzen.
Die besten Ergebnisse erzielen wir, wenn wir KI als intelligentes Werkzeug sehen, das unsere menschliche Expertise erweitert, statt sie zu ersetzen.
Nachhaltigkeitsberichterstattung: Von der Pflicht zur Kür
Warum ESG-Prüfungen immer wichtiger werden und wie ich mich fit mache
Das Thema Nachhaltigkeit, besser bekannt als ESG (Environment, Social, Governance), ist längst nicht mehr nur etwas für “Ökos” oder Nischenunternehmen.
Ich sehe es in meiner täglichen Arbeit immer deutlicher: Immer mehr Mandanten kommen auf uns zu und benötigen Unterstützung bei der Erstellung und Prüfung ihrer Nachhaltigkeitsberichte.
Das ist eine riesige Herausforderung, aber auch eine riesige Chance für uns Wirtschaftsprüfer! Ich habe mich in den letzten Monaten intensiv mit den neuen EU-Richtlinien, insbesondere der CSRD, beschäftigt.
Ganz ehrlich, das ist ein Dschungel an Vorschriften, aber auch ungemein spannend. Ich habe Seminare besucht, Fachartikel gelesen und mich mit Kollegen ausgetauscht.
Meine persönliche Erkenntnis: Wer hier vorne mit dabei sein will, muss sich wirklich reinknien. Es reicht nicht, nur die Finanzzahlen zu prüfen; wir müssen lernen, die nicht-finanziellen Aspekte genauso ernst zu nehmen und zu bewerten.
Das ist eine ganz neue Denkweise und erfordert von uns allen, über den Tellerrand zu schauen.
Praxisbeispiele: Wie wir Nachhaltigkeit konkret prüfen
Wie sieht so eine Nachhaltigkeitsprüfung denn in der Praxis aus? Das war auch meine erste Frage. Ich habe kürzlich ein Mandat begleitet, bei dem wir die CO2-Emissionen des Unternehmens geprüft haben.
Das war unglaublich interessant, weil es nicht nur um Zahlen ging, sondern auch um die Prozesse, wie diese Zahlen erfasst und gemessen werden. Oder nehmen wir die Einhaltung von Menschenrechten in der Lieferkette: Das erfordert tiefgehende Einblicke in die Geschäftsprozesse des Mandanten und eine genaue Analyse der Dokumentation.
Ich habe gelernt, dass wir hier oft mit anderen Datenquellen und -arten arbeiten als bei traditionellen Finanzprüfungen. Es geht viel um Transparenz, Nachvollziehbarkeit und die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen.
Was mir besonders gut gefällt: Wir tragen als Prüfer aktiv dazu bei, dass Unternehmen verantwortungsvoller handeln und transparent über ihre Anstrengungen berichten.
Das ist doch ein Job mit Sinn, oder?
Risikomanagement im Wandel: Neue Bücher, frische Perspektiven
Cyber-Risiken und Co.: Was moderne Risikomodelle abbilden müssen
Risikomanagement ist ein Evergreen in der Wirtschaftsprüfung, aber die Risiken selbst ändern sich rasant. Ich persönlich habe festgestellt, dass die traditionellen Risikomodelle oft nicht mehr ausreichen, um die komplexen Bedrohungen unserer heutigen Geschäftswelt abzubilden.
Cybersecurity-Risiken, geopolitische Unsicherheiten, Lieferkettenstörungen – das sind nur einige der neuen Herausforderungen, mit denen sich unsere Mandanten und damit auch wir auseinandersetzen müssen.
Ich habe neulich ein wirklich gutes Fachbuch zum integrierten Risikomanagement gelesen, das nicht nur die klassischen operationellen und finanziellen Risiken beleuchtet, sondern auch einen starken Fokus auf technologische und strategische Risiken legt.
Was ich daraus mitgenommen habe: Wir müssen unsere Risikoanalysen viel breiter aufstellen und interdisziplinärer denken. Es reicht nicht mehr, Risiken isoliert zu betrachten; wir müssen ihre Wechselwirkungen verstehen und bewerten.
Meine Lesetipps für ein ganzheitliches Risikoverständnis

Gerade weil das Thema so komplex ist, ist gute Literatur Gold wert. Ich habe in letzter Zeit ein paar Bücher gelesen, die mir wirklich die Augen geöffnet haben.
Es gibt exzellente Werke, die sich speziell mit der Integration von ESG-Risiken in bestehende Risikomanagementsysteme beschäftigen – absolut lesenswert, wenn man in der Nachhaltigkeitsprüfung tätig ist.
Auch zum Thema Krisenmanagement und Resilienz habe ich einige spannende Publikationen gefunden. Was ich persönlich wichtig finde: Es sollte nicht nur um die Identifizierung von Risiken gehen, sondern auch um konkrete Maßnahmen zur Risikominderung und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens.
Ich suche immer nach Büchern, die nicht nur Theorie vermitteln, sondern auch konkrete Fallstudien und Best Practices aufzeigen. Denn am Ende des Tages wollen wir unseren Mandanten ja helfen, besser gewappnet zu sein.
Datenanalyse für Fortgeschrittene: Mehr als nur Tabellenkalkulation
Die Power von Advanced Analytics im Audit nutzen
Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon unzählige Stunden mit Excel-Tabellen verbracht? Ich kenne das zur Genüge! Aber die Welt der Datenanalyse hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt.
Advanced Analytics, wie wir es heute nennen, geht weit über das hinaus, was eine Tabellenkalkulation leisten kann. Ich habe in einem meiner letzten Projekte zum Beispiel eine spezielle Software für die Analyse von Buchungssätzen eingesetzt, die nicht nur Muster, sondern auch Ausreißer und Anomalien identifizieren konnte, die mir sonst entgangen wären.
Das ist nicht nur effizienter, sondern erhöht auch die Qualität unserer Prüfungsfeststellungen erheblich. Ich habe gemerkt, wie viel mehr Sicherheit mir das gibt, wenn ich weiß, dass die Software Millionen von Datensätzen in Minutenschnelle auf Plausibilität und Richtigkeit geprüft hat.
Es ist ein unglaublicher Fortschritt für uns Prüfer!
Von der Theorie zur Praxis: Tools und Techniken, die ich empfehle
Welche Tools und Techniken sind für uns als Prüfer relevant? Ich habe da ein paar Favoriten, die ich euch ans Herz legen möchte. Neben spezialisierter Audit-Software, die oft schon Analysemodule integriert hat, sind Programme wie Power BI oder Tableau ungemein nützlich, um Daten visuell aufzubereiten.
Ich habe damit schon beeindruckende Dashboards erstellt, die meinen Mandanten auf einen Blick die wichtigsten Erkenntnisse meiner Prüfung vermittelt haben.
Und wer sich wirklich tiefer einarbeiten möchte: Es gibt tolle Kurse und Bücher zu Python oder R für Datenanalyse. Das mag am Anfang etwas einschüchternd wirken, aber die Möglichkeiten, die sich dadurch eröffnen, sind enorm.
Ich selbst bin noch am Anfang meiner “Python-Reise”, aber ich sehe schon jetzt das Potenzial, noch komplexere Analysen selbst durchzuführen und maßgeschneiderte Lösungen für spezielle Prüfungsfragen zu entwickeln.
Es ist eine Investition in unsere Zukunft, das kann ich euch versprechen!
Cybersecurity-Prüfungen: Ein Muss für jede Kanzlei
Warum IT-Sicherheit mehr als nur ein Randthema ist
In unserer immer stärker vernetzten Welt ist das Thema Cybersecurity für unsere Mandanten – und damit auch für uns – absolut zentral geworden. Ich habe es in meiner Praxis immer wieder erlebt, dass ein scheinbar kleines Sicherheitsproblem zu weitreichenden Konsequenzen führen kann.
Datenlecks, Ransomware-Angriffe, Phishing-Attacken – die Liste der Bedrohungen ist lang und entwickelt sich ständig weiter. Deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass IT-Sicherheitsprüfungen keine optionale Leistung mehr sind, sondern ein absolutes Muss.
Ich habe in den letzten Jahren mein Wissen in diesem Bereich stetig erweitert, weil ich gemerkt habe, wie wichtig es ist, unseren Mandanten hier kompetent zur Seite stehen zu können.
Es geht nicht nur darum, technische Schwachstellen zu finden, sondern auch um die Bewertung der internen Kontrollsysteme und der Awareness der Mitarbeiter.
Checkliste: So gelingt die erste Cybersecurity-Prüfung
Für den Einstieg in die Cybersecurity-Prüfung habe ich ein paar Punkte gesammelt, die mir persönlich geholfen haben. Zuerst einmal: Eine gute Vorbereitung ist alles.
Ich beginne immer mit einer Risikoanalyse, um die kritischsten Bereiche des Mandanten zu identifizieren. Dann ist es wichtig, die relevanten Normen und Standards zu kennen, wie zum Beispiel ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz.
Hier habe ich mir auch einige Fachbücher zugelegt, die mir einen super Überblick geben.
| Prüfungsbereich | Relevante Aspekte | Beispiele für Nachweise |
|---|---|---|
| Zugriffsmanagement | Benutzerberechtigungen, Passwortrichtlinien, Multifaktor-Authentifizierung | Benutzerrollenkonzepte, Protokolle von Berechtigungsänderungen |
| Netzwerksicherheit | Firewall-Konfigurationen, Segmentierung, Intrusion Detection Systeme | Netzwerkpläne, Konfigurationsdokumente der Firewall |
| Datensicherung & Wiederherstellung | Backup-Strategien, Recovery-Tests, Archivierung | Backup-Protokolle, Testberichte der Wiederherstellung |
| Incident Response | Vorgehen bei Sicherheitsvorfällen, Notfallpläne, Schulungen | Incident-Response-Plan, Berichte von Sicherheitsvorfällen |
| Mitarbeiter-Awareness | Schulungen, Phishing-Simulationen, Sensibilisierungskampagnen | Schulungsunterlagen, Teilnahmebestätigungen |
Was ich auch gelernt habe: Die Kommunikation mit den IT-Verantwortlichen beim Mandanten ist entscheidend. Es geht darum, gemeinsam Lösungen zu finden und nicht nur Probleme aufzuzeigen.
Und ganz wichtig: Wir müssen uns als Prüfer stetig weiterbilden, denn die Bedrohungslandschaft verändert sich ständig. Das ist eine spannende Herausforderung, die unseren Beruf noch vielseitiger macht!
Abschließende Gedanken
Puh, was für eine Reise durch die aktuellen Trends in der Wirtschaftsprüfung! Ich hoffe, ihr konntet aus meinen Erfahrungen und Empfehlungen einiges mitnehmen. Es ist wirklich faszinierend zu sehen, wie sich unser Berufsfeld ständig weiterentwickelt und welche neuen Möglichkeiten sich uns dadurch eröffnen. Von der Digitalisierung über den gezielten Einsatz von KI bis hin zur immer wichtiger werdenden Nachhaltigkeitsberichterstattung – wir sind mittendrin in einem spannenden Wandel. Lasst uns diese Herausforderungen gemeinsam annehmen und uns stetig weiterbilden, denn nur so bleiben wir am Puls der Zeit und können unseren Mandanten den bestmöglichen Service bieten. Ich bin gespannt, was die Zukunft noch alles für uns bereithält!
Nützliche Infos, die ihr kennen solltet
1. Netzwerken ist Gold wert: Tauscht euch regelmäßig mit Kollegen aus! Gerade bei neuen Themen wie KI in der Prüfung oder komplexen ESG-Standards ist der Erfahrungsaustausch unbezahlbar. Man lernt so viel voneinander und bekommt neue Perspektiven, die einem im Arbeitsalltag wirklich weiterhelfen können. Ich habe schon oft gemerkt, dass ein kurzes Gespräch mit einem erfahrenen Kollegen mir mehr gebracht hat als stundenlanges Grübeln alleine.
2. Bleibt neugierig und lernt ständig dazu: Die Welt der Wirtschaftsprüfung ist dynamisch. Abonnieren von Fachzeitschriften, Besuche von Webinaren oder Fachmessen sind unerlässlich, um auf dem Laufenden zu bleiben. Ich habe mir angewöhnt, jeden Monat bewusst Zeit für Weiterbildung einzuplanen, sei es durch das Lesen eines Fachartikels oder das Ansehen eines Online-Tutorials. Das ist eine Investition in die eigene Zukunft, die sich immer auszahlt.
3. Keine Angst vor neuen Technologien: Traut euch, neue Tools auszuprobieren! Oftmals ist die anfängliche Skepsis schnell verflogen, wenn man erst einmal die Vorteile erkennt. Fangt klein an, experimentiert mit einer neuen Datenanalyse-Software oder einem KI-Assistenten. Ihr werdet überrascht sein, wie schnell ihr euch einarbeitet und welche Erleichterung das im Arbeitsalltag bringt. Es muss nicht gleich der Big Bang sein, kleine Schritte führen auch zum Ziel.
4. Mandantenkommunikation ist das A und O: Auch wenn wir uns viel mit Zahlen und Systemen beschäftigen, bleibt die menschliche Komponente entscheidend. Erklärt komplexe Sachverhalte verständlich, seid proaktiv in der Beratung und zeigt auf, welchen Mehrwert eure Prüfung liefert. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass offene und ehrliche Kommunikation Vertrauen schafft und die Zusammenarbeit deutlich verbessert und sogar neue Mandate generieren kann.
5. Work-Life-Balance nicht vergessen: Unser Job ist anspruchsvoll, keine Frage. Aber gerade deshalb ist es wichtig, sich bewusst Auszeiten zu nehmen. Sport, Hobbys, Zeit mit Freunden und Familie – das alles hilft, den Kopf freizubekommen und neue Energie zu tanken. Ich habe gelernt, dass ich produktiver und konzentrierter bin, wenn ich auf meine Erholung achte, und das merken auch die Mandanten in der Qualität meiner Arbeit.
Wichtigste Punkte auf einen Blick
Die Wirtschaftsprüfung befindet sich im Herzen einer tiefgreifenden Transformation. Die digitale Revolution und der Einzug von Künstlicher Intelligenz verändern nicht nur, *wie* wir prüfen, sondern auch, *was* wir prüfen. Wir müssen uns als Fachleute kontinuierlich weiterentwickeln, um nicht nur die Effizienz zu steigern, sondern auch neue Leistungsfelder wie die Nachhaltigkeitsberichterstattung (ESG) und umfassende Cybersecurity-Prüfungen zu erschließen. Mein Fazit ist ganz klar: Wer jetzt die Chancen der Digitalisierung und der neuen Prüfungsthemen ergreift, positioniert sich zukunftssicher und kann seinen Mandanten echten Mehrwert bieten. Es geht darum, über den Tellerrand zu blicken, sich mit neuen Technologien vertraut zu machen und dabei stets unsere Kernkompetenzen – kritisches Denken, Urteilsvermögen und Mandantennähe – zu bewahren und zu stärken. Die Zukunft unseres Berufs ist spannend und voller Potenziale, die wir gemeinsam gestalten können!
Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖
F: achbücher für Wirtschaftsprüfer steht und sich fragt, wo man bloß anfangen soll? Ich kenne das nur zu gut! Gerade in Zeiten, in denen Themen wie Digitalisierung, KI-Einsatz in der Prüfung und die immer komplexeren Nachhaltigkeitsberichterstattungen unseren Berufsalltag so rasant verändern, ist es entscheidend, die richtige Literatur zur Hand zu haben. Ich habe mich in den letzten Wochen mal wieder intensiv durch die neuesten Werke gewühlt und ein paar echte Perlen entdeckt, die nicht nur topaktuell sind, sondern auch wirklich praxisrelevant. Es ist ja nicht nur wichtig, die Theorie zu kennen, sondern auch zu wissen, wie man sie im echten Mandantengeschäft anwenden kann.Lasst uns das mal genauer anschauen!Q1: Wie kann ich mich als Wirtschaftsprüfer am besten auf die neuen Herausforderungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD, ESRS) vorbereiten?
A: 1: Die Nachhaltigkeitsberichterstattung ist momentan wirklich das Thema, das uns alle umtreibt, oder? Und ich muss ehrlich sagen, es ist eine echte Herausforderung!
Die CSRD und die dazugehörigen ESRS bringen ja nicht nur eine massive Ausweitung der Berichtspflichten mit sich, sondern auch eine Tiefe und Komplexität, die viele von uns anfangs ratlos gemacht hat.
Ich habe festgestellt, dass es unerlässlich ist, sich ganz gezielt mit den Europäischen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung (ESRS) auseinanderzusetzen.
Da gibt es mittlerweile wirklich gute Praxishandbücher, die versuchen, diese Standards anschaulich zu erklären, oft sogar mit visuellen Ansätzen, was ich persönlich enorm hilfreich finde, um die Struktur und Zusammenhänge zu verstehen.
Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU), die jetzt auch indirekt oder direkt betroffen sind, gibt es spezifische Leitfäden und Checklisten.
Meine Empfehlung ist, sich nicht nur auf die reinen Gesetzestexte zu stürzen, sondern wirklich nach Kommentaren und Praxishilfen zu suchen, die Fallbeispiele und Lösungsansätze bieten.
Viele Verlage und auch die Wirtschaftsprüferkammer bieten hier aktualisierte Informationen und sogar Online-Seminare an, die dir helfen, die Materie zu durchdringen und die Berichtspflichten sicher umzusetzen.
Man merkt schnell, dass es hier nicht nur um Compliance geht, sondern auch darum, einen Mehrwert für das Unternehmen und dessen Stakeholder zu schaffen.
Q2: Künstliche Intelligenz (KI) wird immer wichtiger. Welche aktuellen Bücher oder Leitfäden helfen mir, KI wirklich praktisch in meine Wirtschaftsprüfungsarbeit zu integrieren?
A2: Ja, KI ist das Buzzword schlechthin und ich sehe das Potenzial auch absolut! Aber Hand aufs Herz, wie integriert man das wirklich sinnvoll in den Prüfungsalltag, ohne sich in theoretischen Abhandlungen zu verlieren?
Ich habe gemerkt, dass es hier weniger um dicke KI-Programmierbücher geht, sondern vielmehr um Leitfäden, die die praktischen Anwendungsmöglichkeiten aufzeigen.
Besonders wertvoll finde ich hier die Veröffentlichungen der Wirtschaftsprüferkammer (WPK), die konkrete Fragen und Antworten zum Einsatz von KI in der WP-Praxis bieten.
Sie beleuchten Chancen, aber auch Risiken und geben uns eine fundierte Orientierung, wie wir KI verantwortungsvoll und prüfungsstandardkonform einsetzen können.
Auch der IDW Verlag ist hier sehr aktiv und bietet Praxishilfen zu Data Analytics und sogar KI-Tools oder Fachrecherchen mit KI-Unterstützung an. Ich selbst habe gemerkt, dass der Fokus darauf liegen sollte, wie KI bei der Datenanalyse, Risikobeurteilung oder sogar bei der Identifizierung von Auffälligkeiten in großen Datenmengen helfen kann.
Es ist ein Prozess, und wir müssen lernen, diese neuen Helfer gezielt einzusetzen, um unsere Prüfqualität zu verbessern und effizienter zu werden, ohne dabei die menschliche Urteilsfähigkeit zu vernachlässigen.
Es ist spannend zu sehen, wie sich das entwickelt, und ich bin überzeugt, dass wir uns hier kontinuierlich weiterbilden müssen. Q3: Neben KI und Nachhaltigkeit – welche anderen Themen oder neuen Veröffentlichungen sollte ich 2024/2025 unbedingt im Auge behalten, um wirklich up-to-date zu bleiben?
A3: Puh, neben den zwei großen Megatrends gibt es natürlich noch so vieles, das unseren Berufsstand bewegt! Ich persönlich schaue immer sehr genau auf die IDW-Veröffentlichungen, denn die sind einfach Gold wert für unsere Praxis.
Gerade im Bereich Digitalisierung gibt es dort ständig neue Impulse, zum Beispiel zu IT-Prüfung, IT-Sicherheit oder auch den Einsatz von Automatisierten Tools und Techniken (ATT) in der Abschlussprüfung.
Da werden die Fragen und Antworten regelmäßig aktualisiert, was ich super finde, weil wir da direkt wissen, worauf wir achten müssen. Was ich auch extrem wichtig finde, und das merke ich immer wieder im Austausch mit Kollegen, ist der Bereich Fachkräftemangel und Kanzleimanagement.
Obwohl es keine reinen “Fachbücher” im klassischen Sinne sind, gibt es viele Publikationen und Artikel, die uns Tipps geben, wie wir unser Team motivieren, neue Talente gewinnen und unsere Prozesse so schlank wie möglich halten können.
Schließlich ist ein topaktuelles Fachwissen nur die halbe Miete, wenn das Team nicht mitzieht oder die internen Abläufe stocken. Und ganz ehrlich, die Dynamik in unserem Beruf ist so hoch, da hilft es ungemein, regelmäßig in Fachzeitschriften wie der WPg zu blättern oder bei den Digital Summits des IDW reinzuhören.
Manchmal sind es die kleinen Tipps, die den größten Unterschied im Alltag machen!






